Berg & See.

Auf Flucht vorm Regen …

Was für ein Sc***ß-Wetter im Juni. Es regnet andauernd, es ist kalt. Und das in der Wetterau, einer klimatisch begünstigten Region im Norden von Frankfurt, meinem Wohnort.

Zum Glück haben wir Urlaub geplant. Stressig: erst nach Bayern, dann – falls Corona will – durch Österreich nach Italien. So weit nach Süden, bis der Regen endet. Dort verweilen – 10 Tage max. Dann zurück durch die Schweiz nach Deutschland, ohne Quarantäne möglichst – so Corona will.

Auto gepackt, Hund hinten rein. Haus gecheckt. Tank gefüllt. Und dann ab auf die Autobahn … stopp! Erst noch Schnelltest. Den brauchen wir für die Campingplätze in Bayern.

Ab auf die Bahn. Mist, es regnet.

In Bayern Ankunft bei Sonne und 20 Grad oder so. Wolken verheißen Übles. Besuch bei Sandras Papa. Dann in den Camper – meine erste Nacht bei Sturzregen.

Also weiter nach Italien. Schnell über die Grenze – stopp. Noch schnell einen Schnelltest am Übergang. Auf nach Österreich.

Wolken, Regen. Weiter zum Gardasee. Zwischenstopp. Abends am See. Regen. Am nächsten Tag einmal um den See fahren. Abstecher zum Ledro-See. Supermarkt von Restbeständen Foletto Gin 170 befreit. Gewitter in den Bergen. Serpentinen runter und zum Campingplatz. Nachts dann … Regen.

Am nächsten Tag Flucht gen Süden. Nach Cecina – Stückchen weiter südlich und 5km vom Strand. Abends angekommen, kurz an den Strand. Regen. Damn it!

Dann aber:

10 Tage bei Sommer, Sonne, weißem Karibik-Strand (Rosignano Solvay – Industrieeinleitungen erzeugen den schönsten Strand der Toscana).

Zeit rum. Sachen wieder gepackt. Auf in die Schweiz. Ab dem Gotthard Wolken und … Regen. Kein Test erforderlich – Hochrisiko-Einschätzung hat sich verändert.
In Engelbert zum Camping. Am nächsten Tag dann zur Fürenalp. Ca 800m den Hang rauf – am Liftseil. Nur 2 Seile, dünn sind sie. War da nicht gerade etwas in Italien. Augen zu und rauf! Auf 2300m dann dem Gletscher gegenüber. Frisch, angenehm! Wir sind ja durch Italien verwöhnt. Augen zu und runter.

Dann zurück nach DE. Bei wieder eintretendem Regen nach Hause.

Zu Hause: In der Wetterau war Hochsommer. So heiß wie selten. Corona-Zahlen gesunken – dank Impfquote. Alles sehr trocken. Die armen Wälder.

Wohin fahren wir nur beim nächsten Mal bzw. wovor lohnt es sich wirklich nicht zu flüchten?


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