Einen Software-Partner auswählen

Wer passt am besten zu uns?

Für ein komplexes Software-Projekt suchen wir einen Software-Partner.

Erst die Long List. Kriterien wie Kompetenzen, Erfahrung, Kunden, räumliche Nähe, Größe. Recherche im Web auf den Websites der Anbieter. Kununu lesen. Was man macht, um einen ersten Eindruck zu haben.

Auf der Long List 10 Anbieter. Nach Kontaktaufnahme, Diskussion und Entscheidung noch 3.

Die Ansätze nur bedingt vergleichbar. Aber wir wollten auch Rat zum Ansatz, zur Architektur und zum Anforderungskatalog.

Briefing, Re-Briefing, Pitch-Präsentation.

Nach der ersten Runde noch 2 Anbieter. Der ausgeschiedene hatte die schwächste Präsentation: generisch, kein Challenging unserer Überlegungen, zwar günstigstes Angebot aber reines Body-Leasing, keine Verantwortungsteilung, kein Software-Partner, wie wir ihn suchten.

Dann Entscheidungsrunde zwischen den verbliebenen. Im Kriterienkatalog beide etwa gleichauf – bis auf die Kosten. Also machen wir noch eine weitere Runde: beim einen zum Prüfen, ob Kosten und Aufwand zu hoch geschätzt sind. Beim anderen, ob zu niedrig.

Nach dieser Runde ein klares Ergebnis. Mit dem teureren Anbieter haben wir im zweistündigen Workshop den Scope reduziert, Risikoeinschätzungen und Unklarheiten justiert, Kosten und Dauer in den geplanten Rahmen gebracht.

Beim anderen sind wir den umgekehrten Weg gegangen. Am Ende war die Entscheidung klar!

Bottom line: Für uns hat nicht der Preis über den Anbieter entschieden. Für uns war es die Chemie, die im Pitch-Prozess entstanden ist, das Gefühl des Vertrauens, der Beweis von Kompetenz, der interdisziplinäre Ansatz im Pitch, die Konstanz des Teams (Pitch-Team = Projektteam), die Motivation des Anbieters und seine Fähigkeit sich auf uns einzustellen.


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