Meine guten Vorsätze

So viel zum Thema Purpose.

Wann, wenn nicht zu Neujahr? Wann will man sich denn besser und auch richtiger mit dem Thema Purpose beschäftigen?

Dem Sinn des Daseins, der Berechtigung, dem Nutzen, den man stiftet.

Auch wenn ich Sandra Bullocks Abneigung gegenüber dem Thema Weltfrieden zustimme (am Ende hat sie beigepflichtet), das ist ein Purpose. Nur wer will sich damit berechtigt schmücken. Und damit wären wir beim Kernthema: der Glaubwürdigkeit.

Ein Purpose – also der Sinn der Existenz einer Marke, ihr Bestreben, ihr Nutzen, ihre Mission, der muss authentisch sein, sonst ist er hohl, verlogen und peinlich.

Hinzu kommt, dass ein formulierter Purpose – im Claim zum Beispiel oder in der Kampagnenheadline oder im Abbindet eines Werbefilms zwar prominent, präsent und deutlich ist. Aber noch lange nicht sympathisch, weil im Zweifel unbescheiden.

Wozu eignet sich denn dann ein Purpose. Ich finde als Leitbild für Führungskräfte, als Guidance für Mitarbeiter, nach innen gerichtet und als Proof Point für die Außenkommunikation: zahlt sie daran ein, oder nicht.

Apropos authentisch: Der Abbilder des wundervollen Films Twin Fruit enthält diesbezüglich eine Perle: Werbung für Tourimus in Nordkorea.

„Urlaub in Nordkorea – wo Freundschaft noch zählt“ (Twin Fruit – Die Dose muss menschlich werden, 2015)


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